Blatt, PAR-Sensor, pH-Elektrode, Thermometer und Lupe als Raster angeordnet – Symbolbild für das Grow-Glossar

Grow-Glossar: 100 Fachbegriffe von A bis Z, kurz erklärt und mit Verweis ins Handbuch

Dieses Glossar erklärt 100 Fachbegriffe aus Licht, Pflanzenphysiologie, Klima, Wasser, Substrat, Kulturführung, Pflanzenschutz, Ernte und Rechtslage. Für annähernd konstantes Licht gilt zum Beispiel: DLI = PPFD × Beleuchtungsstunden × 0,0036.

Du kannst Begriffe in etwa 30 Sekunden nachschlagen und findest unter jedem Eintrag einen Verweis auf den passenden Fachartikel. Die Definitionen trennen Messgröße, biologischen Mechanismus und Praxisrichtwert, damit Versuchsergebnisse nicht als universelle Sollwerte missverstanden werden.

Das Wichtigste für Schnellleser

  • PPFD ist ein Momentanwert, DLI eine Tagessumme. Für den DLI zählen sowohl die Photonenflussdichte als auch die Beleuchtungsdauer.
  • EC und ppm/TDS sind keine Nährstoffanalyse. Sie zeigen die Leitfähigkeit beziehungsweise eine daraus abgeleitete Anzeige, nicht die Konzentration jedes einzelnen Ions.
  • VPD verbindet Temperatur und relative Feuchte. Es beschreibt den atmosphärischen Antrieb der Transpiration, ist aber kein direktes Maß für Pflanzenstress.
  • Versuchsbedingungen sind nicht automatisch Empfehlungen. Art, Genotyp, Messort und Anbausystem beeinflussen, ob ein Ergebnis übertragbar ist.
  • Rechtliche Grenzen und Pflanzenpflege sind getrennte Themen. Die Rechtsbegriffe fassen den bereitgestellten Gesetzesstand zusammen und ersetzen keine Rechtsberatung.

Inhaltsverzeichnis

  1. A–C
  2. D–F
  3. G–K
  4. L–O
  5. P–R
  6. S–T
  7. U–Z
  8. Einheiten und Umrechnungen
  9. Häufige Fragen
  10. Weiterlesen im Grow-Handbuch
  11. Quellen
  12. Von der Frage zur Auswahl

A–C

Abscisinsäure

Abscisinsäure (ABA) ist ein Pflanzenhormon, das an Stress- und Entwicklungsreaktionen beteiligt ist. Bei Wasserdefizit kann ABA mit Stomataschließung und verringerter CO₂-Aufnahme verbunden sein. Die verfügbaren Quellen belegen daraus keine Dosierung oder Bewässerungsvorgabe für ein Zelt.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

Aquaporin

Ein Aquaporin ist ein Membranprotein, das den Wassertransport durch biologische Membranen erleichtert. Die Transportleistung hängt von Gewebe, Zellzustand und Regulation ab. Die bereitgestellten Quellen liefern keine Aquaporin-Messwerte oder Bewässerungssollwerte für eine Zeltkultur.

Vertiefung: Nährstoffaufnahme molekular: Protonenpumpe, Transporter, Ionenkanäle, Aquaporine und der pH an der Wurzel

Apikaldominanz

Apikaldominanz bezeichnet die Hemmung des Austriebs seitlicher Knospen durch die wachsende Sprossspitze. Auxin wirkt daran indirekt mit; Cytokinin, Zuckerstatus und Strigolactone beeinflussen die Verzweigung ebenfalls. Sie ist daher kein einfacher Auxin-Schalter.

Vertiefung: Wie eine Kurztagpflanze funktioniert: Photosynthese, Photoperiodismus, Hormone und Apikaldominanz

Auxin

Auxin ist eine Gruppe pflanzlicher Signalstoffe, die unter anderem Zellstreckung, Wachstum und Knospenverzweigung regulieren. Auxin aus der Sprossspitze kann die Entwicklung seitlicher Knospen indirekt hemmen. Die Wirkung hängt vom Gewebe und dem Zusammenspiel mit weiteren Signalen ab.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

Blatttemperatur

Blatttemperatur ist die Temperatur des Blattes und nicht zwingend identisch mit der Lufttemperatur. Beleuchtung, Luftbewegung und Transpiration können einen Unterschied zwischen beiden Messgrößen erzeugen. Ein Luftsensor allein zeigt deshalb nicht unmittelbar die thermische Situation des Blattes an.

Vertiefung: Temperatur, Luftfeuchte und VPD nach Phase: Zielkorridore, Nachtabsenkung und Taupunkt

Blended Line

Blended Line bezeichnet ein mineralisches Flüssigdüngersystem mit getrennten Komponenten für Wachstum und Blüte. Die Herstellerangaben sind Baselines, deren Anwendung unter anderem von Wasserqualität, Medium und Pflanzenreaktion abhängt. A- und B-Komponenten werden nicht unverdünnt miteinander vermischt.

Vertiefung: Athena Blended Line im Detail: Grow A/B, Bloom A/B und Zusätze – Dosierung in mL/L, Wochenplan und EC-Ziele für Coco, Steinwolle und Erde

Botrytis

Botrytis ist eine Pilzgattung, zu der Erreger von Grauschimmel gehören. Längere Oberflächenfeuchte und dichte Pflanzenstrukturen können das Infektionsrisiko begünstigen. Die bereitgestellten Versuche an anderen Kulturen liefern keine universelle relative-Feuchte-Grenze für ein Zelt.

Vertiefung: Botrytis, Echter Mehltau, Wurzelfäule und Hop Latent Viroid: Erkennen, verhindern, handeln

Cal-Mag

Cal-Mag ist eine gebräuchliche Kurzbezeichnung für Calcium- und Magnesiumzusätze. Ob ein Zusatz nötig ist, hängt von Ausgangswasser, Grunddünger, Medium und Pflanzenzustand ab. Ein Produktname allein belegt weder einen Mangel noch eine passende Dosierung.

Vertiefung: Nährstoffe nach Phase: N, P, K, Ca, Mg, Mikronährstoffe, EC-Ziele – und was Studien zu P-Überdüngung und Spülen zeigen

Chelat

Ein Chelat ist ein Komplex, in dem ein organisches Molekül ein Metallion bindet. Chelatbildner können die Löslichkeit und Verfügbarkeit bestimmter Mikronährstoffe beeinflussen. Ihre Wirkung hängt von Molekül, pH und chemischer Umgebung ab.

Vertiefung: Nährstoffe nach Phase: N, P, K, Ca, Mg, Mikronährstoffe, EC-Ziele – und was Studien zu P-Überdüngung und Spülen zeigen

Circadiane Uhr

Die circadiane Uhr ist ein inneres biologisches Zeitmesssystem mit ungefähr täglichem Rhythmus. Sie hilft Pflanzen, Licht- und Dunkelphasen zeitlich einzuordnen und mit Entwicklungsprozessen zu verbinden. Ihre Signale wirken im Zusammenspiel mit Photorezeptoren und Umweltbedingungen.

Vertiefung: Blühinduktion molekular: circadiane Uhr, Photoperiode, CONSTANS, FT und Florigen bei der Kurztagpflanze

Coco

Coco ist ein faseriges Substrat aus Kokosmaterial, das Wasser und Luft im Wurzelraum verteilt. Seine Kationenaustauschkapazität kann dazu führen, dass gebundene Ionen die Versorgung mit Calcium und Magnesium beeinflussen. Aufbereitung und konkrete Produkteigenschaften sind relevant.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

CO₂-Anreicherung

CO₂-Anreicherung ist die gezielte Erhöhung der Kohlendioxidkonzentration in der Umgebungsluft einer Kultur. Die Wirkung auf Photosynthese hängt unter anderem von Licht, Temperatur und weiteren Wachstumsfaktoren ab. Die Quellen liefern keine Anleitung für eine sichere Anreicherung in abgedichteten Räumen.

Vertiefung: Abluft, Luftwechsel, Umluft und CO₂: Luftführung im Zelt berechnen

Cryptochrom

Cryptochrome sind Blaulicht- und UV-A-Rezeptoren, die Lichtsignale in biologische Reaktionen übersetzen. Sie können mit weiteren Lichtsignalwegen interagieren und Wachstum sowie Entwicklung beeinflussen. Daraus folgt keine universelle LED-Spektrumempfehlung.

Vertiefung: Photorezeptoren molekular: Phytochrom, Cryptochrom, Phototropin und UVR8 – wie Licht Gene schaltet

Curing

Curing bezeichnet die Nachernte-Reifephase nach dem Trocknen. Messungen zeigen, dass sich Feuchte in verschlossenen Behältern umverteilen kann; ein einheitlicher biochemischer Fermentationsprozess ist damit nicht belegt. Zeitangaben aus Praxisquellen sind keine universell bestätigten Optima.

Vertiefung: Curing und Lagerung: Feuchteausgleich, Burping, 58–62 %, Degradation und Schimmelgrenze

Cytokinin

Cytokinine sind Pflanzenhormone, die Zellteilung und Entwicklung regulieren. Sie können den Austrieb seitlicher Knospen fördern und wirken dabei mit Auxin sowie weiteren Signalen zusammen. Die Wirkung ist vom Gewebe und Entwicklungszustand abhängig.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

D–F

DLI

DLI (Daily Light Integral) ist die tägliche Summe photosynthetisch aktiver Photonen pro Fläche und wird in mol·m⁻²·d⁻¹ angegeben. Bei konstanter Beleuchtung gilt: DLI = PPFD × Stunden × 0,0036. Ein DLI-Wert allein beschreibt weder Spektrum noch artspezifische Reaktion.

Vertiefung: PPFD, DLI und µmol/J: Lichtintensität je Phase wissenschaftlich auslegen

Dryback

Dryback bezeichnet die Abnahme des Wassergehalts im Substrat zwischen Bewässerungen. Er lässt sich durch Wiegen eines Topfes oder mit geeigneter Substratsensorik verfolgen. Ein einzelner Prozentwert ist ohne Bezugsbasis und Messmethode mehrdeutig.

Vertiefung: Wasserqualität, pH, EC und Gießtechnik: Dryback, Run-off und Crop Steering

Dryback-Ziel

Ein Dryback-Ziel ist der angestrebte Rückgang des Substratwassergehalts zwischen Bewässerungen. Relative Veränderung und absolute VWC sind nicht dasselbe: Die Bezugsbasis muss angegeben werden. Starre Zielwerte sind ohne Substrat, Topf und Messverfahren nicht übertragbar.

Vertiefung: Crop Steering nach Athena: P0–P3, Dryback-Prozente, Shot-Größen, Runoff und Substrat-EC – automatisiert oder per Hand im Zelt

EC

EC (elektrische Leitfähigkeit) ist ein Summenmaß für die Fähigkeit einer Lösung, elektrischen Strom zu leiten. Die Einheit ist meist mS/cm. EC sagt nicht, welche einzelnen Ionen enthalten sind, und muss mit Messort und Lösungstyp eingeordnet werden.

Vertiefung: Messen statt raten: PAR-Meter, pH/EC, Substratsensoren, Controller und Grow-Journal

Echter Mehltau

Echter Mehltau ist eine Pflanzenkrankheit, die durch pilzliche Erreger aus der Ordnung Erysiphales verursacht wird. Erkennungsmerkmale und Bekämpfung hängen von Erreger und Kultur ab. Mittel müssen für die Anwendung zugelassen sein und gemäß Etikett eingesetzt werden.

Vertiefung: Botrytis, Echter Mehltau, Wurzelfäule und Hop Latent Viroid: Erkennen, verhindern, handeln

Eigenanbau am Wohnsitz

Eigenanbau am Wohnsitz bezeichnet den privaten Anbau durch Volljährige am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Rahmen der gesetzlichen Grenze. Die bereitgestellte Gesetzesfassung nennt keine Mindestwohndauer; eine FAQ-Angabe ist davon getrennt zu kennzeichnen. Der Gesetzestext untersagt die Weitergabe der Erzeugnisse.

Vertiefung: Eigenanbau in Deutschland: Was das KCanG für drei Pflanzen im Zelt vorschreibt (Stand Oktober 2026)

Emerson-Effekt

Der Emerson-Effekt bezeichnet die überadditive Steigerung der Photosynthese, wenn rotes und fernrotes Licht gemeinsam statt getrennt einwirken. Der Effekt wird mit der komplementären Anregung der Photosysteme I und II erklärt. Ein typischer Fehler ist, daraus abzuleiten, dass fernrotes Licht allein gleich wirksam wäre.

Vertiefung: Spektrum verstehen: Blau, Grün, Rot, Far-Red und UV – was die Forschung wirklich zeigt

Entlaubung

Entlaubung ist das gezielte Entfernen von Blättern aus einer Pflanze. Sie verändert Lichtverteilung und Blattfläche, kann aber auch die Photosynthesefläche verringern. Studienergebnisse hängen von Zeitpunkt, Umfang und Kulturbedingungen ab.

Vertiefung: Entlaubung und Lollipopping: Was die Forschung zu Blattentfernung zeigt

Ethylen

Ethylen ist ein gasförmiges Pflanzenhormon, das unter anderem Reifung, Alterung und Abszission beeinflusst. Seine Wirkung entsteht über regulierte Signalwege und hängt von Entwicklungszustand und Umwelt ab. Die Quellen liefern keine allgemeine Dosierung für Kultursteuerung.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

ePAR

ePAR bezeichnet eine erweiterte Bilanzierung photosynthetisch relevanter Photonen bis in den Far-Red-Bereich. Während konventionelle PAR 400–700 nm umfasst, schlagen mehrere Arbeiten eine Erweiterung bis 750 nm vor. ePAR ist eine Messperspektive, keine fertige Lichtrezeptur.

Vertiefung: Licht nach Bugbee: Photonen statt Watt, Ertrag pro Mol, Effizienz in µmol/J, Blauanteil, Far-Red und ePAR, UV – die USU-Studien im Detail

Far-Red

Far-Red bezeichnet hier Licht im Bereich 700–750 nm. Es kann in Verbindung mit kürzerwelligem Licht zur Photosynthese beitragen und zugleich morphologische Reaktionen auslösen. Die Wirkung hängt vom Hintergrundspektrum und der Pflanzenart ab.

Vertiefung: Spektrum verstehen: Blau, Grün, Rot, Far-Red und UV – was die Forschung wirklich zeigt

Feed-EC

Feed-EC ist die elektrische Leitfähigkeit der zugeführten Nährlösung. Sie ist von Drain-EC und Substrat-EC zu unterscheiden, da Probenahme und Verdünnung verschieden sind. Ohne Angabe des Messorts sind EC-Zahlen nicht zuverlässig vergleichbar.

Vertiefung: Athena-Zielwerte im Licht der Forschung: Flat EC 3,0, Phosphor, Kalium, Stickstoffreduktion, Fade und Spülen gegen die Studienlage geprüft

Feldkapazität

Feldkapazität bezeichnet den Wassergehalt, der in einem Medium nach dem Abfluss überschüssigen Wassers zurückbleibt. Sie hängt von Porengrößen und Gefäßgeometrie ab. Der Begriff allein beschreibt nicht, wie viel davon pflanzenverfügbar oder luftgefüllt ist.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

FIMing

FIMing ist eine Schnitttechnik, bei der ein Teil der jungen Sprossspitze entfernt wird. Die bereitgestellten Quellen quantifizieren weder eine einheitliche Schnittquote noch einen gesicherten Mehrertrag. Die Pflanzenreaktion hängt von Genotyp, Entwicklungszustand und Schnittführung ab.

Vertiefung: Topping und FIMing: Apikaldominanz gezielt brechen – Zeitpunkt, Schnitt, Erholung

Florigen

Florigen ist die Bezeichnung für ein mobiles Blühsignal, das in Blättern gebildet und zum Sprossapikalmeristem transportiert werden kann. FT-ähnliche Proteine sind in Modellpflanzen wichtige Bestandteile dieses Signals. Mechanismen aus Langtagmodellen lassen sich nicht unverändert auf Kurztagpflanzen übertragen.

Vertiefung: Blühinduktion molekular: circadiane Uhr, Photoperiode, CONSTANS, FT und Florigen bei der Kurztagpflanze

Flat EC

Flat EC bezeichnet ein Düngekonzept, bei dem die EC der zugeführten Lösung über mehrere Entwicklungsphasen ähnlich gehalten wird. Das ist eine Steuerungsstrategie, kein wissenschaftlich bestätigtes Optimum. Sie ersetzt weder die Kontrolle der Wurzelraum-EC noch die Analyse der Nährstoffzusammensetzung.

Vertiefung: Athena verstehen: Systemphilosophie, Pro Line vs. Blended Line, Flat-EC-Konzept und für wen welche Linie passt

G–K

Gibberellin

Gibberelline sind Pflanzenhormone, die Wachstum und Entwicklung regulieren. Sie können über DELLA-Proteine bestimmte Streckungsreaktionen beeinflussen. Die zugrunde liegenden Modellpflanzenbefunde ergeben keine quantitativen Sollwerte für eine Zeltkultur.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

Hitzeschockproteine

Hitzeschockproteine sind Proteine, die Zellen bei Wärme und weiteren Belastungen bilden oder verstärkt bereitstellen. Sie wirken häufig als molekulare Chaperone, indem sie andere Proteine beim Falten und Stabilisieren unterstützen. Der Name ist missverständlich, weil sie nicht ausschließlich auf Hitzestress reagieren.

Vertiefung: Stressbiologie molekular: reaktive Sauerstoffspezies, Hitzeschockproteine, Osmolyte, Photoinhibition und Abwehrsignale

Internodium

Ein Internodium ist der Abschnitt einer Sprossachse zwischen zwei aufeinanderfolgenden Knoten. An den Knoten können Blätter und Seitentriebe ansetzen, während sich der Spross im Internodium verlängert. Die Internodienlänge beeinflusst den Abstand zwischen den Knoten und ist kein für alle Pflanzen gleichbleibender Wert.

Vertiefung: Wachstumsphase: PPFD, Umtopfen, Wurzelraum, Düngerampe, Geschlecht erkennen und der richtige Umstellzeitpunkt

IPM

IPM (integrierter Pflanzenschutz) verbindet Vorbeugung, Kontrolle, Kulturmaßnahmen und biologische Bekämpfung; Pflanzenschutzmittel kommen nur bei Bedarf und passend zur Zulassung hinzu. Regelmäßige Inspektion hilft, Befall früh zu erkennen. Ein einzelnes Mittel löst selten alle Probleme dauerhaft.

Vertiefung: Integrierter Pflanzenschutz im Zelt: Spinnmilben, Thripse, Trauermücken & Co. mit Nützlingen beherrschen

Jasmonat

Jasmonat bezeichnet eine Gruppe pflanzlicher Signalstoffe, die Wachstum und Reaktionen auf Belastungen mitregulieren. Über Signalwege können Jasmonate die Aktivität bestimmter Gene beeinflussen und Abwehrreaktionen koordinieren. Sie sind kein einzelner Ein-Aus-Schalter, denn ihre Wirkung hängt vom Gewebe und den weiteren Signalen in der Pflanze ab.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

KCanG

Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) ist das deutsche Gesetz, das unter anderem privaten Eigenanbau und Besitz regelt. Für den privaten Anbau gilt eine Grenze von höchstens drei gleichzeitig kultivierten Pflanzen je volljähriger Person am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt. Besitzgrenzen und Schutzpflichten sind davon getrennte Regelungen.

Vertiefung: Eigenanbau in Deutschland: Was das KCanG für drei Pflanzen im Zelt vorschreibt (Stand Oktober 2026)

Kationenaustauschkapazität

Kationenaustauschkapazität (KAK) beschreibt, wie viele positiv geladene Ionen ein Substrat an Austauschplätzen binden kann. Sie beeinflusst die Speicherung und Freisetzung von Nährstoffkationen. Eine hohe KAK allein sagt nicht, welche Ionen tatsächlich verfügbar sind.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

Keimung

Keimung beginnt mit der Wasseraufnahme des trockenen Samens und ist im engeren Sinn sichtbar, wenn die Radicula die Samenschale durchbricht. Wasser, Sauerstoff und geeignete Temperatur sind zentrale Bedingungen. Die verfügbaren Quellen belegen kein universelles Temperaturoptimum.

Vertiefung: Keimung Schritt für Schritt: Temperatur, Feuchte, Sauerstoff, Methoden und Fehlerquellen

Kurztagpflanze

Eine Kurztagpflanze ist eine Pflanze, deren Blühreaktion durch die Photoperiode beeinflusst wird und die bei vielen Arten auf eine ausreichend lange, ununterbrochene Dunkelphase reagiert. Die kritische Tageslänge ist art- oder genotypspezifisch. „Kurztag“ ist deshalb oft eine verkürzte Beschreibung der Nachtlängenreaktion.

Vertiefung: Wie eine Kurztagpflanze funktioniert: Photosynthese, Photoperiodismus, Hormone und Apikaldominanz

L–O

Lichtkompensationspunkt

Der Lichtkompensationspunkt ist die Lichtintensität, bei der die Photosynthese die Atmung gerade ausgleicht. Unterhalb davon ist die Netto-CO₂-Aufnahme negativ, oberhalb positiv. Der Wert hängt unter anderem von Art, Blattalter und Messbedingungen ab.

Vertiefung: Photosynthese molekular: Photosysteme, Elektronentransport, Rubisco, Photorespiration und Quantenausbeute

Living Soil

Living Soil bezeichnet ein organisches Substrat, in dem biologische Prozesse und Bodenorganismen an der Nährstoffumsetzung beteiligt sind. Die Wasser- und Luftversorgung hängt weiterhin von Material, Gefäß und Bewässerung ab. Die bereitgestellten Quellen liefern keinen direkten Vergleich mit mineralischer Ernährung.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

Lollipopping

Lollipopping ist das Entfernen unterer Äste und Blätter, um die Pflanzenarchitektur zu verändern. In einer Dichte-Studie blieb der Flächenertrag nach Entfernung des unteren Pflanzendrittels gegenüber der Kontrolle unverringert; die Übertragbarkeit auf kleine Zelte ist offen. Studienbericht.

Vertiefung: Entlaubung und Lollipopping: Was die Forschung zu Blattentfernung zeigt

LST

LST (Low Stress Training) bezeichnet das Biegen und Fixieren von Trieben, um die Pflanzenform zu verändern, ohne die Spitze gezielt abzuschneiden. Die bereitgestellten kontrollierten Versuche quantifizieren keinen allgemeinen Ertragsvorteil. Wirkung und Risiko hängen von Pflanze und Vorgehen ab.

Vertiefung: Low Stress Training und Supercropping: Biegen, Fixieren und Stängel kneten ohne Ertragsverlust

Luftwechselrate

Luftwechselrate ist der Volumenstrom geteilt durch das Raum- oder Zeltvolumen. Sie kann als Luftwechsel pro Zeit angegeben werden. Die Quellen geben keinen belastbaren universellen Sollwert und keine vollständige Ventilatorberechnung für ein Zelt vor.

Vertiefung: Abluft, Luftwechsel, Umluft und CO₂: Luftführung im Zelt berechnen

Mobilität von Nährstoffen

Mobilität von Nährstoffen beschreibt, wie gut ein Element innerhalb der Pflanze verlagert werden kann. Mobile Elemente zeigen Mangelsymptome oft zuerst an älteren Blättern, relativ immobile eher am jungen Wachstum. Das Muster ist ein Diagnosehinweis, kein alleiniger Beweis.

Vertiefung: Diagnose-Entscheidungsbaum: Mangel, Überschuss, pH-Lockout, Licht-, Hitze- und Wasserstress sicher unterscheiden

Mutterpflanze

Eine Mutterpflanze ist eine ausgewählte Pflanze, von der Stecklinge zur vegetativen Vermehrung entnommen werden. Stecklinge erhalten den Genotyp der Ausgangspflanze weitgehend. Sichtkontrolle allein kann latente Infektionen nicht zuverlässig ausschließen.

Vertiefung: Samenwahl: photoperiodisch oder Autoflower, feminisiert oder regulär, F1-Hybride, Stecklinge und Lagerung

Mykorrhiza

Mykorrhiza ist eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und bestimmten Pilzen. Der Pilz kann die Erschließung von Bodenressourcen unterstützen, während die Pflanze Kohlenstoffverbindungen bereitstellt. Die bereitgestellten Quellen begründen keine allgemeine Inokulantdosis für ein Zelt.

Vertiefung: Rhizosphäre und Mikrobiom molekular: Mykorrhiza, Strigolactone, Trichoderma, PGPR und Wurzelexsudate

NPK

NPK bezeichnet die drei Hauptnährelemente Stickstoff, Phosphor und Kalium in einer Düngemittelanalyse. Die Zahlen auf einem Produkt sind keine vollständige Aussage über alle enthaltenen Nährstoffe oder deren Verfügbarkeit. Ein höherer Anteil steigert nicht automatisch Ertrag oder Qualität.

Vertiefung: Nährstoffe nach Phase: N, P, K, Ca, Mg, Mikronährstoffe, EC-Ziele – und was Studien zu P-Überdüngung und Spülen zeigen

Nährstoffantagonismus

Nährstoffantagonismus liegt vor, wenn die Versorgung mit einem Ion die Aufnahme oder Wirkung eines anderen beeinträchtigt. Hohe Kaliumversorgung kann beispielsweise die Aufnahme von Calcium und Magnesium beeinflussen. Symptome müssen deshalb zusammen mit pH, EC und Wurzelzustand beurteilt werden.

Vertiefung: Diagnose-Entscheidungsbaum: Mangel, Überschuss, pH-Lockout, Licht-, Hitze- und Wasserstress sicher unterscheiden

Nährstoffpuffer

Nährstoffpuffer bezeichnet die Fähigkeit eines Mediums, Nährstoffe aufzunehmen und später wieder abzugeben. Kationenaustauschkapazität und chemische Zusammensetzung tragen dazu bei. Ein starker Puffer kann Änderungen abmildern, aber auch eine schnelle Korrektur verzögern.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

Osmose

Osmose ist die Bewegung von Wasser durch eine selektiv durchlässige Membran entlang eines Wasserpotentialgefälles. Eine hohe Salzkonzentration außerhalb der Wurzel kann die Wasseraufnahme erschweren. EC zeigt dabei die Gesamtleitfähigkeit, nicht die Identität der gelösten Ionen.

Vertiefung: Wasserqualität, pH, EC und Gießtechnik: Dryback, Run-off und Crop Steering

P–R

PAR

PAR bezeichnet den photosynthetisch aktiven Spektralbereich von 400–700 nm. Der Begriff beschreibt einen Wellenlängenbereich, nicht die Lichtmenge, die eine Pflanze tatsächlich erhält. Für die momentane Photonendichte wird PPFD verwendet.

Vertiefung: PPFD, DLI und µmol/J: Lichtintensität je Phase wissenschaftlich auslegen

Perlit

Perlit ist ein leichtes, weitgehend inertes mineralisches Material, das Substratmischungen belüften und ihre physikalische Struktur verändern kann. Es speichert nur wenig Nährstoffpuffer. Wirkung und Wasserverteilung hängen von Mischung und Gefäß ab.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

pH

pH ist ein logarithmisches Maß für die Wasserstoffionenaktivität einer Lösung. Er beeinflusst die Löslichkeit und Verfügbarkeit von Nährstoffen. Ein Messwert ist nur sinnvoll, wenn Probe, Kalibrierung und Messverfahren bekannt sind.

Vertiefung: Messen statt raten: PAR-Meter, pH/EC, Substratsensoren, Controller und Grow-Journal

P1/P2/P3-Bewässerungsphasen

P1, P2 und P3 bezeichnen im P0–P3-Modell Abschnitte eines Bewässerungstages: morgendlichen Wassergehaltsanstieg, Erhaltung des Tagesmaximums und Zeit bis zum nächsten ersten Shot. Die Phasen beschreiben eine Steuerungslogik, keine festgelegten Gießmengen für jedes Gefäß.

Vertiefung: Crop Steering nach Athena: P0–P3, Dryback-Prozente, Shot-Größen, Runoff und Substrat-EC – automatisiert oder per Hand im Zelt

Photoinhibition

Photoinhibition ist eine Abnahme der Photosyntheseleistung, wenn absorbierte Lichtenergie die photochemische Nutzung und Schutzkapazität übersteigt. Sie kann vorübergehend oder anhaltend sein. Die Quellen liefern keinen universellen PPFD-Grenzwert für eine bestimmte Zeltkultur.

Vertiefung: Stressbiologie molekular: reaktive Sauerstoffspezies, Hitzeschockproteine, Osmolyte, Photoinhibition und Abwehrsignale

Photonenwirksamkeit

Photonenwirksamkeit beschreibt die erzeugte Photonenmenge je elektrischer Energie und wird in µmol/J angegeben. Sie bewertet die Leuchte, nicht den Anteil der Photonen, der die Kulturfläche erreicht. Optik und Ausleuchtung beeinflussen die tatsächliche Nutzung.

Vertiefung: PPFD, DLI und µmol/J: Lichtintensität je Phase wissenschaftlich auslegen

Photoperiode

Photoperiode ist die tägliche Dauer von Licht und Dunkelheit. Zusammen mit PPFD bestimmt die Lichtdauer den DLI, doch gleiche Tageslichtsummen sind biologisch nicht immer gleichwertig. Bei Kurztagpflanzen kann die ununterbrochene Dunkelphase für die Blühinduktion wichtig sein.

Vertiefung: Lichtzyklen: 18/6, 20/4, 24/0, 12/12 oder 13/11 – Evidenz statt Tradition

Photorespiration

Photorespiration ist ein Stoffwechselweg, der einsetzt, wenn Rubisco Sauerstoff statt Kohlendioxid bindet. Die Pflanze verarbeitet dabei die entstandenen Produkte weiter, wobei Energie verbraucht und Kohlendioxid freigesetzt wird. Sie ist daher nicht mit der normalen Kohlenstofffixierung gleichzusetzen.

Vertiefung: Photosynthese molekular: Photosysteme, Elektronentransport, Rubisco, Photorespiration und Quantenausbeute

Phytochrom

Phytochrom ist ein Photorezeptor, der vor allem Rot- und Fernrotlicht wahrnimmt und zwischen Pr- und Pfr-Zuständen wechseln kann. Das Verhältnis der Zustände beeinflusst Entwicklungssignale. Die konkrete Blühwirkung hängt von Art, Genotyp und weiteren Signalwegen ab.

Vertiefung: Photorezeptoren molekular: Phytochrom, Cryptochrom, Phototropin und UVR8 – wie Licht Gene schaltet

PGPR

PGPR bezeichnet pflanzenwachstumsfördernde Rhizobakterien, die mit Wurzeln und Rhizosphäre interagieren können. Wirkungen hängen von Bakterienstamm, Pflanze und Umwelt ab. Ergebnisse aus anderen Kulturen belegen keine pauschale Dosierung für ein Zelt.

Vertiefung: Rhizosphäre und Mikrobiom molekular: Mykorrhiza, Strigolactone, Trichoderma, PGPR und Wurzelexsudate

PPFD

PPFD ist die photosynthetische Photonenflussdichte im PAR-Bereich am Messort und wird in µmol·m⁻²·s⁻¹ angegeben. Sie beschreibt einen Momentanwert, nicht die Tagesmenge. Messungen auf mehreren Punkten der Kronenfläche zeigen die Verteilung besser als ein Einzelwert.

Vertiefung: PPFD, DLI und µmol/J: Lichtintensität je Phase wissenschaftlich auslegen

Pro Line

Pro Line ist ein mineralisches, wasserlösliches Düngersystem mit stufenbezogenen Pulvern und separaten Konzentraten. Konzentrierte Calcium- und Phosphatprodukte dürfen nicht direkt zusammengegeben werden, da Ausfällungen entstehen können. Herstellerpläne sind Programmwerte, keine unabhängigen Versuchsergebnisse.

Vertiefung: Athena Pro Line im Detail: Pro Core, Pro Grow, Pro Bloom, Pro Balance, Pro Fade – Analyse, Dosierung in g/L, Mischreihenfolge und Wochenplan

Protonenpumpe

Eine Protonenpumpe ist ein Membranprotein, das Protonen unter Energieaufwand über eine Membran transportiert. Der entstehende elektrochemische Gradient kann den gekoppelten Transport anderer Ionen antreiben. Die zugrunde liegenden Mechanismusdaten sind keine Düngeempfehlung.

Vertiefung: Nährstoffaufnahme molekular: Protonenpumpe, Transporter, Ionenkanäle, Aquaporine und der pH an der Wurzel

Pufferkapazität

Pufferkapazität beschreibt, wie stark eine Lösung oder ein Medium einer pH-Änderung widersteht. Sie hängt von vorhandenen Puffersubstanzen und deren Konzentration ab. Ein einzelner pH-Wert verrät nicht, wie stabil er bei Zugabe weiterer Stoffe bleibt.

Vertiefung: Wasserqualität, pH, EC und Gießtechnik: Dryback, Run-off und Crop Steering

ppm/TDS

ppm/TDS ist eine Anzeige des Gesamtgehalts gelöster Stoffe, die Messgeräte häufig aus der EC ableiten. Je nach Umrechnungsskala kann derselbe Leitfähigkeitswert unterschiedliche ppm-Anzeigen ergeben. Die Anzeige ist keine vollständige Analyse der einzelnen Nährionen.

Vertiefung: Messen statt raten: PAR-Meter, pH/EC, Substratsensoren, Controller und Grow-Journal

Relative Feuchte

Relative Feuchte ist das Verhältnis des aktuellen Wasserdampfdrucks zum Sättigungsdampfdruck bei derselben Temperatur und wird in Prozent angegeben. Sie verändert sich mit der Temperatur, auch wenn die absolute Wasserdampfmenge gleich bleibt. Deshalb beschreibt sie das Klima nicht allein.

Vertiefung: Temperatur, Luftfeuchte und VPD nach Phase: Zielkorridore, Nachtabsenkung und Taupunkt

Rhizosphäre

Rhizosphäre ist der unmittelbar von Wurzeln beeinflusste Bereich des Substrats. Wurzelexsudate, Mikroorganismen und chemische Bedingungen prägen dort den Austausch. Die Zusammensetzung ist dynamisch und lässt sich nicht mit einem einzelnen Messwert beschreiben.

Vertiefung: Rhizosphäre und Mikrobiom molekular: Mykorrhiza, Strigolactone, Trichoderma, PGPR und Wurzelexsudate

ROS

ROS (reaktive Sauerstoffspezies) sind reaktive Moleküle, die sowohl Zellschäden verursachen als auch als Signale wirken können. Pflanzen regulieren sie über Bildung und antioxidative Systeme. Die Quellen nennen keine allgemeinen Sollwerte für ROS in einer Kultur.

Vertiefung: Stressbiologie molekular: reaktive Sauerstoffspezies, Hitzeschockproteine, Osmolyte, Photoinhibition und Abwehrsignale

Rubisco

Rubisco ist ein Enzym, das im Calvin–Benson-Zyklus CO₂ an RuBP bindet, aber auch eine konkurrierende Oxygenierungsreaktion katalysiert. Das Verhältnis der Reaktionen hängt unter anderem von Temperatur und CO₂- sowie O₂-Angebot ab. Messwerte aus einer Art sind nicht automatisch auf andere übertragbar.

Vertiefung: Photosynthese molekular: Photosysteme, Elektronentransport, Rubisco, Photorespiration und Quantenausbeute

Runoff

Runoff ist die Bewässerungslösung, die nach dem Durchgang durch ein Substrat aus dem Gefäß abläuft. Ihre EC und ihr pH können Hinweise liefern, messen aber nicht unverfälscht die Wurzelraumlösung. Probenahme und Zeitpunkt müssen vergleichbar sein.

Vertiefung: Crop Steering nach Athena: P0–P3, Dryback-Prozente, Shot-Größen, Runoff und Substrat-EC – automatisiert oder per Hand im Zelt

S–T

SCROG

SCROG ist eine Pflanzenführung, bei der Triebe horizontal über ein Netz verteilt werden. Ziel ist eine veränderte Kronenarchitektur und Lichtverteilung. Die bereitgestellten Studien belegen keine allgemeine optimale Netzhöhe oder Maschenweite.

Vertiefung: SCROG, Mainlining und SOG: Kronendach-Architektur für 1–3 Pflanzen

SOG

SOG ist eine Kulturstrategie mit vielen kleineren Pflanzen auf begrenzter Fläche, die ein dichtes Kronendach anstrebt. Dichte kann Flächenertrag, Ertrag pro Pflanze und Bestandesgleichmäßigkeit unterschiedlich beeinflussen. Die Forschung liefert keinen allgemeinen Dichtewert für ein Heimzelt.

Vertiefung: SCROG, Mainlining und SOG: Kronendach-Architektur für 1–3 Pflanzen

Source–Sink

Source–Sink beschreibt das Verhältnis zwischen Geweben, die Assimilate bilden oder freisetzen (Source), und Geweben, die sie aufnehmen oder verbrauchen (Sink). Blätter sind häufig Sources, wachsende Organe häufig Sinks. Die Rollen verändern sich mit Entwicklung und Umwelt.

Vertiefung: Photosynthese molekular: Photosysteme, Elektronentransport, Rubisco, Photorespiration und Quantenausbeute

Spektrum

Spektrum beschreibt die Verteilung der Lichtleistung oder Photonen auf verschiedene Wellenlängen. Bezeichnungen wie „warmweiß“ oder eine einzelne Farbtemperatur ersetzen keine spektralen Photonendaten. Die Pflanzenreaktion hängt auch von Intensität und Photoperiode ab.

Vertiefung: Spektrum verstehen: Blau, Grün, Rot, Far-Red und UV – was die Forschung wirklich zeigt

Spinnmilbe

Spinnmilben sind kleine pflanzensaugende Spinnentiere, die häufig zuerst helle Sprenkel auf Blättern verursachen. Blattunterseiten und Mittelrippen sind wichtige Kontrollpunkte; Gespinste können auf stärkeren Befall hinweisen. Nützlinge und Mittel müssen zur Befallsstärke und Anwendung passen.

Vertiefung: Integrierter Pflanzenschutz im Zelt: Spinnmilben, Thripse, Trauermücken & Co. mit Nützlingen beherrschen

Steckling

Ein Steckling ist ein abgetrennter Pflanzenteil, der zur Bildung eigener Wurzeln und zum vegetativen Weiterwachsen gebracht wird. Er übernimmt den Genotyp der Mutterpflanze weitgehend. Ausgangsmaterial kann dennoch symptomlose oder latente Krankheitserreger tragen.

Vertiefung: Samenwahl: photoperiodisch oder Autoflower, feminisiert oder regulär, F1-Hybride, Stecklinge und Lagerung

Steinwolle

Steinwolle ist ein mineralisches, poröses Kultursubstrat mit geringer chemischer Pufferung. Wasser- und Nährstoffversorgung werden daher stark über die zugeführte Lösung gesteuert. Der Zustand hängt von Würfel, Block, Bewässerung und Messposition ab.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

Stomata

Stomata sind regulierbare Poren in der Pflanzenepidermis, über die CO₂ aufgenommen und Wasserdampf abgegeben wird. Ihre Öffnung reagiert unter anderem auf Licht, Wasserstatus und Signale wie ABA. Stomata sind nicht direkt mit einem einzelnen VPD-Wert gleichzusetzen.

Vertiefung: Photosynthese molekular: Photosysteme, Elektronentransport, Rubisco, Photorespiration und Quantenausbeute

Stack

Stack ist ein als Kelp-Extrakt angebotenes Zusatzprodukt. Die Herstellerbeschreibung nennt weitere Bestandteile, legt deren genaue Stoffidentitäten und Konzentrationen aber nicht vollständig offen. Unabhängige, produktspezifische Versuchsdaten sind in den bereitgestellten Quellen nicht enthalten.

Vertiefung: Athena Cleanse, Balance, Stack, Fade, CaMg und IPM: Inhaltsstoffe, Dosierung, Wirkmechanismus und was die Forschung dazu sagt

Stretch

Stretch bezeichnet die Zunahme von Sprosslänge und Internodien während einer Wachstumsphase. Ausmaß und Dauer unterscheiden sich zwischen Genotypen und Bedingungen. Eine pauschale Verdopplungsregel ist für einzelne Pflanzen nicht verlässlich.

Vertiefung: Blütephase Woche für Woche: Stretch, Blütenansatz, Reifung, Klima- und Nährstoffwechsel

Strigolactone

Strigolactone sind Pflanzenhormone, die unter anderem Verzweigung und Wurzel-Mikroben-Interaktionen beeinflussen können. Sie wirken mit Auxin, Cytokinin und weiteren Signalen zusammen. Die Quellen liefern keine Dosierung oder kulturbezogene Zeltvorgabe.

Vertiefung: Phytohormone und Signalwege: Auxin, Cytokinin, Gibberellin, Abscisinsäure, Ethylen, Jasmonat und Strigolacton

Substrat-EC

Substrat-EC ist die elektrische Leitfähigkeit einer Probe aus dem Wurzelraum oder einer definierten Substratextraktion. Sie unterscheidet sich von Feed-EC und Runoff-EC. Werte sind nur mit gleicher Extraktions- und Messmethode sinnvoll vergleichbar.

Vertiefung: Crop Steering nach Athena: P0–P3, Dryback-Prozente, Shot-Größen, Runoff und Substrat-EC – automatisiert oder per Hand im Zelt

Taupunkt

Taupunkt ist die Temperatur, bei der Luft bei unverändertem Wasserdampfgehalt gesättigt wird und Kondensation einsetzen kann. Beim Abkühlen steigt die relative Feuchte, wenn die absolute Wasserdampfmenge zunächst gleich bleibt. Ein Taupunkt ist keine eigene Feuchtemessung.

Vertiefung: Temperatur, Luftfeuchte und VPD nach Phase: Zielkorridore, Nachtabsenkung und Taupunkt

Terpene

Terpene sind eine große Gruppe pflanzlicher organischer Verbindungen, von denen viele flüchtig sind. Sie entstehen über Stoffwechselwege, die in verschiedenen Geweben und Entwicklungsstadien unterschiedlich aktiv sein können. Aus Einzelstudien lässt sich kein allgemeiner Licht- oder Temperaturfahrplan ableiten.

Vertiefung: Stressbiologie molekular: reaktive Sauerstoffspezies, Hitzeschockproteine, Osmolyte, Photoinhibition und Abwehrsignale

Trichom

Ein Trichom ist ein Auswuchs der Pflanzenepidermis. Drüsentrichome können spezialisierte Stoffwechselprodukte bilden und speichern. Trichomtypen und ihre Entwicklung unterscheiden sich nach Art, Organ und Reifestadium.

Vertiefung: Erntezeitpunkt bestimmen: Trichome, Narben, Reifeverlauf – und was von Dunkelphase und Spülen zu halten ist

Trichomreife

Trichomreife bezeichnet Veränderungen von Drüsentrichomen während der Blütenentwicklung. Sichtbare Zustände können gleichzeitig an derselben Blüte auftreten und sind kein validierter universeller Ernteindikator. Eine chemische Analyse und eine genotypspezifische Zeitreihe beantworten andere Fragen als die Sichtprüfung.

Vertiefung: Erntezeitpunkt bestimmen: Trichome, Narben, Reifeverlauf – und was von Dunkelphase und Spülen zu halten ist

Trocknung

Trocknung ist die kontrollierte Abgabe von Wasser aus geerntetem Pflanzenmaterial. Temperatur, relative Feuchte, Luftbewegung, Materialdichte und Ausgangsfeuchte beeinflussen Dauer und Qualität. Ein fester Zeitplan ersetzt keine Prüfung des Ernteguts.

Vertiefung: Trocknung als kontrollierter Prozess: Temperatur, Feuchte, Wasseraktivität, Dauer und Methoden

Trichoderma

Trichoderma ist eine Pilzgattung, deren Arten im Boden und in der Rhizosphäre vorkommen. Einzelne Stämme können mit Pflanzen interagieren oder andere Mikroorganismen beeinflussen. In-vitro-Wirkung beweist keine gleich starke Wirkung im Substrat.

Vertiefung: Rhizosphäre und Mikrobiom molekular: Mykorrhiza, Strigolactone, Trichoderma, PGPR und Wurzelexsudate

Transpiration

Transpiration ist die Abgabe von Wasserdampf durch eine Pflanze, überwiegend über Stomata. Sie wird unter anderem durch Wasserdampfgradient, Blattfläche und stomatäre Regulation beeinflusst. Ein steigender VPD führt nicht unbegrenzt zu steigender Transpiration.

Vertiefung: Temperatur, Luftfeuchte und VPD nach Phase: Zielkorridore, Nachtabsenkung und Taupunkt

Transporter

Ein Transporter ist ein Membranprotein, das bestimmte Moleküle oder Ionen durch eine Membran bewegt. Transport kann passiv oder an Energie beziehungsweise andere Gradienten gekoppelt sein. Ein Transportmechanismus im Modellorganismus ist nicht automatisch eine Düngeempfehlung.

Vertiefung: Nährstoffaufnahme molekular: Protonenpumpe, Transporter, Ionenkanäle, Aquaporine und der pH an der Wurzel

Topping

Topping ist das Entfernen der Sprossspitze, wodurch Apikaldominanz abgeschwächt und Seitenwachstum verändert werden kann. Versuche berichten je nach Schnitt und Kultur unterschiedliche Architektur- und Ertragsreaktionen. Eine allgemeine Schnittposition mit garantiertem Mehrertrag ist nicht belegt.

Vertiefung: Topping und FIMing: Apikaldominanz gezielt brechen – Zeitpunkt, Schnitt, Erholung

U–Z

Umkehrosmose

Umkehrosmose ist ein Membranverfahren, bei dem Druck Wasser durch eine semipermeable Membran bewegt und einen Teil gelöster Stoffe zurückhält. Das erzeugte Wasser hat häufig eine geringe Mineralisierung. Die weitere Aufbereitung hängt von Ausgangswasser und Nährstoffsystem ab.

Vertiefung: Wasserqualität, pH, EC und Gießtechnik: Dryback, Run-off und Crop Steering

Umtopfen

Umtopfen ist das Überführen einer Pflanze samt Wurzelballen in ein anderes Gefäß oder Substratvolumen. Es verändert den verfügbaren Wurzelraum und kann die Pflanze durch Handhabung vorübergehend belasten. Die Quellen liefern keinen universellen Topfgrößenplan.

Vertiefung: Wachstumsphase: PPFD, Umtopfen, Wurzelraum, Düngerampe, Geschlecht erkennen und der richtige Umstellzeitpunkt

Unterdruck

Unterdruck im Zelt bedeutet, dass mehr Luft abgesaugt als zugeführt wird, sodass Zeltwände leicht nach innen gezogen werden können. Die verfügbaren Quellen nennen keinen belastbaren Sollwert oder ein standardisiertes Messverfahren. Unterdruck ist aus den bereitgestellten Rechtsquellen keine gesetzliche Pflicht.

Vertiefung: Growzelt planen: Größe für 1–3 Pflanzen, Lichtdichtheit, Unterdruck, Elektrik und Brandschutz

VPD

VPD (Dampfdruckdefizit) ist die Differenz zwischen dem Sättigungsdampfdruck der Blattinnenluft und dem tatsächlichen Wasserdampfdruck der Umgebung. Es beschreibt den atmosphärischen Antrieb der Transpiration und wird in kPa angegeben. Reaktion und Begrenzung hängen von Genotyp und Wasserstatus ab.

Vertiefung: Temperatur, Luftfeuchte und VPD nach Phase: Zielkorridore, Nachtabsenkung und Taupunkt

Wasseraktivität aw

Wasseraktivität (aw) beschreibt, wie viel Wasser in einem Material für chemische Reaktionen und Mikroorganismen verfügbar ist. Sie ist nicht dasselbe wie Wassergehalt oder relative Feuchte im Raum. Eine belastbare Messung erfordert ein dafür geeignetes Messgerät.

Vertiefung: Trocknung als kontrollierter Prozess: Temperatur, Feuchte, Wasseraktivität, Dauer und Methoden

WHC

WHC (Water Holding Capacity) bezeichnet die Fähigkeit eines Substrats, Wasser zurückzuhalten. Sie hängt unter anderem von Partikelgröße, Porenstruktur und Gefäßgeometrie ab. WHC allein zeigt nicht, welcher Anteil nach dem Abtropfen als Luftporen verfügbar bleibt.

Vertiefung: Erde, Coco, Living Soil, Steinwolle oder Hydro: Substrate physikalisch und chemisch verstehen

Wurzelraum

Wurzelraum ist der Bereich des Substrats, den Wurzeln erschließen und in dem Wasser, Sauerstoff und Nährstoffe verfügbar sind. Gefäßform, Substratporen und Bewässerung beeinflussen diesen Bereich gemeinsam. Ein einzelner EC- oder Feuchtewert beschreibt ihn nicht vollständig.

Vertiefung: Athena im Growzelt mit 1–3 Pflanzen: Praxisplan vom Steckling bis zur Ernte, Handbewässerungs-SOP, Kleinmengen-Dosierung und Lockout-Diagnose

Einheiten und Umrechnungen

Größe Einheit Formel/Umrechnung Messgerät Typischer Fehler
PPFD µmol·m⁻²·s⁻¹ Momentaner Photonenfluss im PAR-Bereich pro Fläche Quanten- oder PAR-Messgerät Watt oder Lux als gleichwertigen Ersatz verwenden
DLI mol·m⁻²·d⁻¹ DLI = PPFD × Stunden × 0,0036 DLI-Messgerät oder Berechnung aus PPFD und Lichtzeit Lichtdauer oder Einheit übersehen
Photonenwirksamkeit µmol/J Photonenleistung geteilt durch elektrische Leistung Spektroradiometer und Leistungsmesser Leuchteneffizienz mit Lichtanteil auf der Kulturfläche verwechseln
VPD kPa Aus Temperatur und relativer Feuchte berechnet; Blatt-VPD bezieht Blatttemperatur ein Temperatur- und Feuchtesensor, gegebenenfalls IR-Thermometer Luft-VPD und Blatt-VPD gleichsetzen
EC mS/cm Leitfähigkeit der Lösung; keine universelle Umrechnung in einzelne Nährstoffe EC-Messgerät Feed-, Drain- und Substrat-EC verwechseln
ppm/TDS ppm Abgeleitete Anzeige aus EC; Umrechnung hängt von der Skala ab TDS-/EC-Messgerät ppm-Anzeige als vollständige Nährstoffanalyse lesen
pH pH-Einheiten Logarithmisches Maß der Wasserstoffionenaktivität Kalibriertes pH-Messgerät Unkalibriertes Gerät oder ungeeignete Probe verwenden
Wasseraktivität aw, dimensionslos Messwert des verfügbaren Wassers; nicht mit Feuchtegehalt gleichsetzen Wasseraktivitätsmessgerät Raum-RH als aw-Wert des Materials ausgeben
Luftwechsel pro Zeit Volumenstrom geteilt durch Raum- oder Zeltvolumen Volumenstrommessgerät und Volumenberechnung Filterwiderstand und Anlagenkennlinie ignorieren
Dryback % oder VWC Wassergehaltsabnahme; Prozentangabe braucht eine definierte Bezugsbasis Waage oder Substratfeuchtesensor Relativen Dryback mit absolutem Wassergehalt verwechseln

Tabelle bei Bedarf seitlich verschieben.

Herleitung/Quelle: Die DLI-Formel und Einheiten folgen den bereitgestellten Licht- und Messgrundlagen; EC, VPD, Wasseraktivität und Dryback sind nur bei Angabe von Messort und Methode vergleichbar.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen PPFD und DLI?

PPFD beschreibt den momentanen Photonenfluss am Messort. DLI summiert die Photonen über den Tag und berücksichtigt damit zusätzlich die Beleuchtungsdauer. Derselbe DLI bedeutet nicht automatisch dieselbe biologische Wirkung.

Sind EC und ppm dasselbe?

Nein. EC misst die elektrische Leitfähigkeit einer Lösung; ppm/TDS ist meist eine daraus abgeleitete Anzeige. Die angezeigte ppm-Zahl hängt von der Geräteskala ab und sagt nicht, welche einzelnen Ionen vorhanden sind.

Was ist der Unterschied zwischen VPD und relativer Feuchte?

Relative Feuchte gibt den Sättigungsgrad der Luft bei ihrer Temperatur an. VPD beschreibt den Dampfdruckunterschied, der den Wasserdampfaustausch antreibt, und wird aus Temperatur und Feuchte abgeleitet. Für Blatt-VPD wird zusätzlich die Blatttemperatur berücksichtigt.

Wie lässt sich Dryback messen?

Du kannst einen Topf wiederholt wiegen oder einen geeigneten Substratsensor verwenden. Entscheidend ist, Messzeitpunkt und Bezugsbasis konstant zu halten. Ein Prozentwert ohne Angabe, ob er relativ oder absolut gemeint ist, ist missverständlich.

Sind Coco und Erde austauschbare Begriffe?

Nein. Coco ist ein faseriges Substrat mit eigenen Wasser- und Ionenaustauscheigenschaften; Erde umfasst unterschiedliche mineralische und organische Bestandteile. Bewässerungs- und Düngeentscheidungen hängen von der konkreten Mischung ab.

Warum liefern Studien nicht immer allgemeine Sollwerte?

Studien untersuchen bestimmte Arten, Genotypen, Geräte und Umweltbedingungen. Ein Ergebnis kann dadurch eine Versuchsbedingung statt eines Optimums beschreiben. Übertragbarkeit muss anhand von Messmethode, Kultur und Zielgröße geprüft werden.

Weiterlesen im Grow-Handbuch

Von der Frage zur Auswahl

Leite ein Messgerät vom konkreten Begriff ab: Für PPFD brauchst du ein geeignetes Quantenmessgerät, für pH und EC passende kalibrierbare Sonden und für Wassergehalt einen Sensor, der mit deinem Substrat funktioniert. Notiere Messort und Bedingungen, damit Werte vergleichbar bleiben.

Für Messgeräte und Sonden findest du pH- und EC-Messgeräte; für Klimaüberwachung Controller und Sensoren; für Pflanzenbeleuchtung LED-Pflanzenlampen; und für Substrat sowie Versorgung Dünger und Erde.

Du möchtest vorher klären, welche Komponenten du wirklich brauchst? Vereinbare eine persönliche Beratung im Growzentrum in Grünberg oder schick Zeltmaße, vorhandene Technik und dein Vorhaben per WhatsApp. Beratung und Besuch in Grünberg vereinbaren – Londorfer Straße 14, 35305 Grünberg. Besuch nach Terminabsprache.

Quellen

Fach- und Produktquellen geprüft am 22.10.2026. Richtwerte sind begründete Praxiskorridore, keine Garantie; Studienergebnisse gelten für die jeweils genannten Bedingungen. Keine Rechtsberatung.

Anhang – glossar, Crop steering, Grow-handbuch, Gz-handbuch-a51, Lichtmessung, Pflanzenphysiologie, Pflanzenschutz, Substrate